Velo-Club Germania 1892 Schweinfurt

Allmählich Förderung des Straßenrennsports

Veloclub Germania 1892 - Velocipedisten 1912

1912: Ein neues Steckenpferd

Vordem gehörte der Verein dem Nordfränkischen Radfahrerverband an und nahm als Angehöriger dieses Verbandes an den Stiftungsfesten der Ortsgruppen Bad Kissingen, Bad Neustadt, Bischofsheim, Fladungen, Hofheim, Königsberg und Königshofen erfolgreich teil.

Im Laufe der radsportlichen Entwicklung nahm der Veloclub Germania neben dem Korsofahren nun auch den Radrennsport in sein Programm auf und fand auch auf Anhieb durch das in aller Munde bekannte Straßenrennen Schweinfurt-Bischofsheim-Schweinfurt Klang und Namen.

Am Friedhof war Start und Ziel, wo sich am Ende der Fahrt zahlreiche Radsportfreunde eingefunden hatten und ausharrend auf die Ankunft der ersten Fahrer warteten. Eine Musikkapelle spielte jeweils beim Eintreffen mehrerer oder Einzelfahrer auf, denn damals war unter verhältnismäßig schlechten Straßenbedingungen – man kannte weder Schlauchreifen noch Dreigangschaltungen – keine Massenankunft am Ziel zu erwarten.

Hierbei wurde das Korsofahren keineswegs vernachlässigt. Es galt vielmehr neben dem Straßenrennsport als besonderes Steckenpferd des Vereins. Überall in den fränkischen Landen kreuzten die Velocluber auf und ihre Erfolge waren zahlreich. Wo immer sie auch an den Start gingen, der erste Preis war ihnen kaum zu nehmen.

1929: 100 km Mannschaftstraining

Ein Highlight der Vereinsgeschichte war das 100-km-Mannschaftstraining auf der Strecke Bamberg-Nürnberg und zurück.

100 km Mannschaftstraining 1929
Die Mannschaft von 1929: Von rechts: Franz Rink, Gottfried Burkert, Emil Plättner, Michel Lehnhardt, Valentin Schmitt, Heinrich Warmuth. Stehend: Franz Zimmermann, ein Fahrer der Firma Star. Im Auto: Heinz Zimmermann.